Unsere aktuellen Themenfelder


Zum Artikel “Von Zeckern nach Adelsdorf: Abwasser marsch!” in der NN vom 16. Januar 2020

Unser 
Kommentar in der Ausgabe vom 24.01.2020 in den Nordbayerischen Nachrichten.
 
Hemhofen spart, Adelsdorfer zahlen weiter hohe Abwassergebühren
 

Jetzt läuft also das Abwasser aus Hemhofen und Zeckern nach Adelsdorf und wird in unserer Kläranlage gesäubert. Von einer “Win-win-Situation” sprechen laut Bericht die beiden Bürgermeister. Der einzige, der sich aber freuen dürfte, ist Fischkals Hemhofener Kollege Nagel. Denn er hat an seiner Bürgerversammlung klar vorrechnen können, wie der “Gewinn” aussieht für seine Bürgerinnen und Bürger. In seinem Haushalt kann er sich künftig 80.000 Euro sparen, weil er keine Kläranlage betreiben muss. Und zudem werden pro Kubikmeter Abwasser, die er nach Adelsdorf pumpt nur 64 Cent fällig. 

 

Liebe Adelsdorferinnen und Adelsdorfer, jetzt wäre eine gute Gelegenheit, dass Sie einmal Ihre Abwasserrechnung anschauen. Ich habe das bereits. Und ich stelle fest, dass ich pro Kubikmeter Abwasser 3,27 Euro bezahlen muss - das fünffache! Natürlich muss auch die Gemeinde Hemhofen Fixkosten umlegen und so zahlen die Bürger dort seit 1. Januar 2020 pro Kubikmeter Abwasser 2,69 Euro. Das sind immer noch rund 22% weniger als in Adelsdorf fällig werden. Wie Herr Fischkal das als “Win-win-Situation” bezeichnen kann ist kaum zu verstehen.

 

Noch eine letzte Bemerkung: Obwohl jetzt zusätzliche 240.000 Kubikmeter Abwasser jährlich durch die Adelsdorfer Kläranlage fließen, sagt Herr Fischkal, dass noch genügend Kapazität besteht, weitere Baugebiete anzuschliessen. Hier zeigt sich exemplarisch, warum wir in Adelsdorf so hohe Gebühren bezahlen müssen: Wir finanzieren seit Jahren eine üppig ausgebaute Kläranlage. Der Bürgermeister aus Hemhofen hatte in den Verhandlungen also die beste Ausgangslage: Herr Fischkal musste ja die überdimensionierte Kläranlage irgendwie besser auslasten - und Herr Nagel hat den Preis gut nach unten drücken können. Zum Wohle seiner Bürger. In Adelsdorf schauen wir in die Röhre. Oder ins Abwasserrohr. 

  

Hemhofen: Abwasergebühr ab 1.1.2020: 2,69 Euro

https://www.hemhofen.de/buergerservice-und-politik/rathaus/steuern-gebuehren-beitraege/ 


45/Schwesternhaus in Aisch

 

Vorschlag zur Nutzung des Schwesternhaus im Ortsteil Aisch

"Schwester Pankratia Stift" - Miteinander der Generationen

Download
14.12.17_Schwester_Pankratia_Stift.pdf
Adobe Acrobat Dokument 16.7 MB

33/Alte Aischer Schule

Kein Verkauf der "Alten Aischer Schule".

Diese letzte gemeindliche Immobilie im größten Ortsteil Aisch soll für die Nutzung der Bürger erhalten bleiben! 


05/Baugebiet Reuthsee

Wir sehen, dass durch Versäumnisse in der Planung die Allgemeinheit zukünftig mit Kosten belastet wird. Mit der Vergabe an einen Investor wurde nicht ausreichend für Geschäfte, Kindergärten und Krippen gesorgt. Den Infrastrukturausgleich halten wir für mangelhaft.


12-16/Gemeindegebühren

  • Grundsteuer A und B
  • Gewerbesteuer
  • Kinderkrippen- und Kindergärten
  • Straßenreinigung und Winterdienst
  • Wasser, Abwasser und Regenwasser

im ständigen Vergleich zu unseren Nachbargemeinden. Siehe hierzu "Adelsdorf im Vergleich"!

Straßenreinigung - vorbeugend gegen Straßensanierungen

Für die normale Straßensanierung, nicht die Generalsanierungen sind im Haushalt 2017 nur 70.000 € eingeplant, 2016 waren es noch 395.000 €.

In jedem Ortsteil gibt es Straßen, die ausgebessert werden müssen und vor dem Winter sollten wenigstens die Risse und Löcher zugemacht werden. Langfristig sorgt auch sicherlich, der aus der Einsparung der Straßenreinigung entstandene Bewuchs an den Straßenrändern für Schäden.


43 / Hochlastfaulung auf Kläranlage

Ende 2014 beschlossen wurde, wurde der Bau mit Gesamtkosten von  2,35 Mio. € geplant. Für diese Kosten gab es eine Wirtschaftlichkeitsberechnung. Ein großer Teil sollte sich durch die Stromerzeugung selbst finanzieren und auf die

Abwassergebühren, sollte er sich nur mit 6 Cent auswirken, die noch dazu durch andere Einsparungen kompensiert werden sollten.

Jetzt sind 3 oder sogar 3,3 Mio. € eingeplant. In 2 Jahren eine Steigerung von 30 - 40%, ohne, dass bisher auch nur ein Spatenstich vorgenommen wurde.

Hier besteht dringend detaillierter Erläuterungsbedarf. Wie ist eine solche Steigerung möglich? Welche Maßnahmen werden ergriffen bzw. sind möglich, um die Kosten auch wieder zu senken und überhaupt in den Griff zu bekommen?

 

Unsere gesamte Themenliste umfasst (Stand September 2018) insgesamt 54 Themenfelder der Gemeindepolitik!

Je nach Status (vertraulich, öffentlich und Bearbeitungsfortschritt) ist die Gesamtliste im Mitgliederbereich (Passwort) einsehbar.