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Ideen / Programm - Vortrag - Nominierungsversammlung 20.11.2019
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Unsere Gemeinderatskandidaten! Bausteine für ein starkes Adelsdorf.


Auch «Adelsdorfer Bürger» schicken einen Bürgermeisterkandidaten ins Rennen

 

ADELSDORF. Der Wahlkampf in der Grossgemeinde im kommenden März verspricht Spannung. Nach der CSU, der SPD und den Freien Wählern haben jetzt auch die «Adelsdorfer Bürger» einen Bürgermeisterkandidaten nominiert. Ralf Olmesdahl wurde am Mittwochabend in der Sportgaststätte des SC Adelsdorf einstimmig nominiert. 

 

Die «Adelsdorfer Bürger» sind die jüngste politische Gruppierung der Gemeinde und haben sich zum Ziel gesetzt, «frischen Wind» in die politische Landschaft zu bringen, kündigte der 51-jährige Olmesdahl vor rund 50 Zuhörerinnen und Zuhörern an. An Themen mangelt es der überparteilichen Truppe nicht, wie die umfangreiche und mit vielen Zahlen und Fakten untermauerte Präsentation Olmesdahls deutlich machte.

 

«Wir stehen für eine transparente Politik. Wir wollen einen gewissenhaften Umgang mit Steuern und Vermögen der Gemeinde. Wir wollen den Wirtschafts- und Bildungsstandort Adelsdorf nachhaltig entwickeln”, beschrieb Olmesdahl die Grundzüge der Politik der «Adelsdorfer Bürger». Er beliess es nicht bei diesen Schlagworten, sondern nannte auch konkrete Handlungsfelder. So griff Olmesdahl die Diskussion um ein Blockheizkraftwerk auf. Dass diese erst jetzt geführt werde, wo das Baugebiet Reuthsee kurz vor dem Abschluss stehe, zeige, dass im Rathaus derzeit wenig nachhaltig und langfristig gedacht und geplant werde. «Wir haben hier die Chance auf Effizienz und einen echten Effekt für die Umwelt verpasst.» Überhaupt zeige das Grossprojekt, wie man es eben nicht hätte machen sollen. «Es wurde nicht überlegt, wie man Neubürger und Altbürger gut durchmischt. Es wurde keine Fläche für Kindergärten vorgesehen. Es gibt Probleme aufgrund der extremen Versiegelung. Die Situation des ruhenden und fließenden Verkehrs ist unbefriedigend», führte Olmesdahl aus. «Aber wir wollen mit anpacken, das beste aus der Situation zu machen», so der Bürgermeisterkandidat. 

 

Und vor allem wollen die «Adelsdorfer Bürger» mit Ideen punkten, wie Projekte künftig besser geplant werden müssen. Für die enorm gewachsene Gemeinde fordert Olmesdahl einen «Neustart» bei der Entwicklung des Schulstandorts. Die jetzige Politik denke mit dem Bau von Kindergärten zu kurzfristig. «Wir müssen den absehbaren Transporttourismus von Schülern reduzieren.»

 

Für den Wirtschaftsstandort strebt Olmesdahl eine aktivere Vermarktung freier Flächen an. Ziel müsse sein, dass die Ausgaben und Einnahmen der Gemeinde in der Waage sind. Einsparpotenzial sieht Olmesdahl darin, das eigene Personal besser einzusetzen und weniger Aufträge an externe Berater zu vergeben. Bauland sollte man zuerst selbst erschliessen und vermarkten. 

 

Finanzielle Disziplin sei aufgrund bevorstehender teurer Grossprojekte angebracht. Olmesdahl nannte die Hochlastfaulung der Kläranlage, die Strassensanierung im Oberdorf und den Neubau der Feuerwehr und des Bauhofs. «Mit ein paar anderen Dingen summiert sich auf über 20 Millionen Euro», rechnete Olmesdahl vor. «Da braucht es Transparenz, um die Bürger mitzunehmen», so Olmesdahl. «Alleingänge der Verwaltung wie in der Vergangenheit wird es mit mir als Bürgermeister nicht geben! Ich will, dass die Bürger jederzeit wissen, wie es um die Finanzen unserer Gemeinde steht. Wer möchte, soll seine Ideen einbringen können. Und wer das nicht will, soll zumindest nachvollziehen, warum und wie viel Geld wir ausgeben.» 

 

Dass er kein Zählkandidat sein will, machte Olmesdahl in seiner Rede sehr deutlich. «Wir sind zwar die jüngste politische Gruppe, aber gerade das ist auch unsere Stärke. Wir sind unverbraucht, wir haben uns bisher nicht einschüchtern und einseifen lassen und werden das auch in Zukunft nicht tun», sagte der Kandidat. «Ich glaube, dass die Zeit in der Gemeinde reif ist für eine Rathauspolitik mit Weitsicht und Transparenz.»

 

Ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahlen zum Gemeinderat nominieren die «Adelsorfer Bürger» übrigens am Dienstag, 10. Dezember, beim TSV Neuhaus.


INFO zu Ralf Olmesdahl: 
 
Der frisch gebackene Bürgermeisterkandidat Ralf Olmesdahl lebt seit 2003 in Adelsdorf. Geboren wurde er 1968 in Schwäbisch Gmünd. Er ist in vielen Vereinen Mitglied. Er ist 1. Vorsitzender des Krieger- und Soldatenverein Aisch 1883 und unter anderem als Mitglied des Präsidiums im Bayerischen Soldatenbund 1874 e. V. mit Sitz in München aktiv. Die im 2016 gegründeten «Adelsdorfer Bürger» führt er als Vorsitzender. Olmesdahl lebt im Ortsteil Aisch. Beruflich hat Olmesdahl im Jahr 2003 die Firma Falmec nach Deutschland geholt und hier in Adelsdorf angesiedelt. Im September führte er Gespräche mit dem italienischen Inhaber für eine ergänzenden Ausbau der Betriebsstätte. Aktuell ist er Vertriebsleiter eines namhaften deutschen Hersteller für Kücheneinbaugeräte.

 


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Vortrag - Mitgliederversammlung vom 14.12.2017
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Liebe Bürgerinnen und Bürger von Adelsdorf,

in den letzten Jahren nahm die Steuer- und Gebührenbelastung der Bürger in Adelsdorf (Mittelfranken) unverhältnismäßig stark zu! Gleichzeitig wurde im großen Stil Gemeindevermögen (Land- und forstwirtschaftliche Grundstücke, Schulsportplatz, Pausenhof usw.) verkauft!

Wir sind mit dieser negativen Entwicklung des Anlagever-mögens der Gemeinde Adelsdorf und mit weiteren Gebührenbelastungen nicht einverstanden, und haben eine Arbeitsgruppe gebildet, welche die politischen Aussagen unserer Gemeindevertreter mit den mittelfristigen Auswirkungen auf die Menschen in unserer Gemeinde abgleicht. 

 

Nicht an den Worten, sondern an ihren Taten wollen wir unsere Gemeindepolitiker erkennen!

Damit unterstützen wir nicht nur eine bürgerfreundliche Politik, sondern auch bürgernahe Gemeinderäte!

Hierzu stellen wir Fragen zur Gemeindepolitik, deren Sachverhalte (Zahlen, Daten, Fakten) und deren Hintergründe, welche wir im Vorfeld so weit wie möglich abklären.

 

Bitte helfen Sie uns, bei der Vielzahl akuter Themen eine positive Veränderung in der Gemeindepolitik herbeizuführen.

 

Wir freuen uns auf Sie! 


Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient!

Joseph Marie de Maistre, französischer Diplomat, Schriftsteller und Philosoph